Berlin. Die deutschen Transport- und Logistikunternehmen leiden wegen der Wirtschaftskrise unter einem starken Auftragseinbruch. Wie die „Bild“-Zeitung am heutigen Donnerstag unter Berufung auf den Bundesverband Güterverkehr und Logistik (BGL) berichtet, lag das Frachtvolumen im Januar um durchschnittlich fast 30 Prozent unter dem Vorjahreswert. Zahlreiche Firmen hätten deshalb Kurzarbeit beantragt und Teile der Lkw-Flotten stillgelegt. BGL-Präsident Hermann Grewer warnte für die kommenden Monate vor dem Verlust jedes zehnten Arbeitsplatzes. „Die Lage ist sehr düster. Wir befürchten, dass bis Sommer bis zu 5000 Unternehmen pleitegehen und bis zu 50.000 Jobs wegfallen“, sagte er. Es sei durchaus möglich, dass sich die Lage in der Branche noch weiter verschlechtere. (dpa/ak)
Transport-Firmen beklagen dramatischen Einbruch bei Frachtvolumen
Die deutschen Transport- und Logistikunternehmen leiden wegen der Wirtschaftskrise unter einem starken Auftragseinbruch