Frankfurt/Main. Berückschtigt wurden die remanenten Verwaltungskosten, Restrukturierungskosten und Beratungshonorare. Die vertraglichen Einsparungen reichten von 10 bis maximal 39 Prozent, wobei der Durchschnittswert bei 15 Prozent und die meisten Werte zwischen 10 und 20 Prozent lagen. Die im vierteljährlichen TPI-Index veröffentlichte Untersuchung zeigt, dass Kostenreduzierungen zwar weiterhin die Hauptmotivation für Outsourcing sind, aber eine immer größere Anzahl von Unternehmen inzwischen versucht, dadurch ihre Flexibilität und Service-Qualität zu verbessern. „ Diese Untersuchung zeigt, dass die Versprechen auf massive betriebliche Einsparungen überzogen sind, und dass dabei häufig die Kosten für Beschaffung sowie das gesetzliche und laufende Vertragsmanagement nicht berücksichtigt werden. 15 Prozent ist nicht nur eine realistische, sondern auch eine beträchtliche Zahl“, erklärt Bernd Schäfer, Area Managing Director von TPI Germany. „Unserer Erfahrung nach können Outsourcing-Vereinbarungen, die einzig und allein mit dem Ziel immenser Kosteneinsparungen abgeschlossen wurden, die Erwartungen der Kunden häufig nicht erfüllen. Es ist entscheidend, dass eine immer größere Anzahl von Unternehmen Outsourcing hauptsächlich einsetzt, um ihre Qualität zu verbessern – im Jahr 2004 haben dies 11 Prozent als Grund angegeben, heute sind es bereits 21 Prozent“, so Schäfer weiter.
TPI: Outsourcing spart 15 Prozent
Das Beratungshaus TPI hat die Kostenvorteile in Form von Nettoeinsparungen von Outsourcing auf durchschnittlich gut 15 Prozent pro Vertrag beziffert. In ein Untersuchung von TPI wurden zwischen 2003 und 2005 vergebene Transaktionen analysiert.