Dazu wollen die Briten 27,5 Prozent der Vfw-Anteile vom Vorstandsvorsitzenden des Unternehmens, Clemens Reif, und dessen Familie übernehmen. Voraussetzung ist allerdings, das weitere 55 Prozent der Aktionäre das öffentlichen Kaufangebot in Höhe von 3,25 Euro je Stückaktien annehmen. Insgesamt hat sind 7,2 Millionen Stückaktien im Umlauf. Danach bietet Tibbett & Birtten für die angestrebte 82,5 prozentige Beteiligung etwa 19,3 Millionen Euro. Der Vorstand der Vfw unterstütze das Angebot, heißt es in einer Erklärung des Unternehmens. Die nicht von Reif gehaltenen Aktien befinden sich überwiegend in der Hand von Vfw-Geschäftspartnern.
Es stehe außer Frage, dass Tibbett & Britten das Geschäftsmodell von Vfw insbesondere hinsichtlich der Rücknahmesysteme und im Bereich der Kontraktlogistik unterstütze, so Reif.
Der Entsorgungslogistiker hat im vergangenen Jahr bei einem Umsatz von von29 Millionen Euro einen operativen Gewinn von 3,9 Millionen Euro erwirtschaftet.
Tibbet & Britten Group ist an der Londoner Börse notiert und mit rund 38.500 Mitarbeitern in 35 Ländern vertreten. Das Unternehmen machte 2002 einen Umsatz von 2,1 Milliarden Euro. Je 40 Prozent des Umsatzes werden in England und in den USA erzielt und 15 Prozent in Kontinentaleuropa.