München. Um welche Punkte wird bei Logistikverträgen häufig gestritten, fragten wir im LOGISTIK-inside-Interview den Rechtsanwalt und Logistikrecht-Buchautor Martin Braun vom Frankfurter Büro der internationalen Kanzlei WilmerHale. Seine Antwort: „Klassiker sind natürlich Schäden, Schlechterfüllung, Verspätungen – also Unzufriedenheit mit den Leistungen des Logistikdienstleisters. Wir erleben aber auch immer häufiger, dass eine Seite langfristig geschlossene Logistikverträge vorzeitig kündigen will. Dies erfolgt oftmals aufgrund von veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen oder zum Beispiel durch Unternehmensübernahmen. In solchen Fällen werden oft auch im Vertrag gezielt Gründe für ein vorzeitiges Vertragsende gesucht." Und ist ein solches Verhalten der Vertragspartner auch in der jetzigen weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise zu beobachten? „Ja, wir rechnen damit, dass es in diesem Jahr zu mehr Neuverhandlungen und Streitfällen kommen wird“, prognostiziert Braun. Das komplette Interview mit vielen Details und Tipps zum aktuellen Logistikvertragsrecht lesen Sie in der aktuellen April-Ausgabe (04/09) des Fach- und Wirtschaftsmagazins LOGISTIK inside. (ak) Heft online bestellen – hier klicken: http://www.logistik-inside.de/cms/689692 Telefonische Bestellung unter: 0180 / 500 92 91 (bundesweit nur 0,14 Euro pro Minute aus dem dt. Festnetz/Mobilfunk abweichend).
Thema der Woche: „Erwarten in diesem Jahr mehr Streitfälle bei Logistikverträgen"
Die Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf Verträge zwischen Verladern und Logistikdienstleistern. Welche Fehler sich bei der Vertragsgestaltung vermeiden lassen