München. Fast die Hälfte der Kosten eines Distributionszentrums sind Personalkosten. Noch bis Anfang der 90er Jahre hieß daher die Devise: So viel Automatisierung wie möglich. Doch die Zeiten haben sich geändert. Unternehmen scheuen heute die Investition in teure Lagertechnik wie der Teufel das Weihwasser. Gefragt sind im derzeitigen wirtschaftlichen Umfeld Maßnahmen zur Produktivitätssteigerung mit schnellem Return on Investment (ROI), also unter drei Jahren, oder besser noch ganz ohne ROI – sprich ohne große Investitionen. Zudem sind viele Distributionszentren durch die Automatisierung unflexibel geworden. Zunehmender Wettbewerb in der Konsumgüterwirtschaft führt zu kürzeren Produktlebenszyklen und veränderten Anforderungen der Kunden. Diese bestellen heute lieber häufiger und dafür kleinere Mengen. Dafür sind diese Anlagen älterer Prägung meist nicht ausgelegt. Aufwändige Anpassungen der Technik an sich auch künftig ständig ändernde Rahmenbedingungen wären nötig, um eine akzeptable Leistungsfähigkeit aufrecht zu halten. Mit welchen teilweise simplen und dennoch sehr effektiven Mitteln die Produktivität im Warehouse zu steigern ist, lesen Sie in der September-Ausgabe (08/04) von LOGISTIK inside, die 27. August 2004 erscheint. (Heft online bestellen - hier clicken) Telefonische Bestellung unter: 01 80 5 / 26 26 18 (bundesweit nur 0,12 Euro pro Minute).
Thema der Woche: Effizienz im Warehouse
Distributionszentren schaffen keine Werte und kosten Geld. Deshalb gilt es, hier ein Optimum an Produktivität zu erreichen. Dabei stehen heute die Prozesse und weniger die Technik im Vordergrund.