München. Der 31. Dezember 2007 – diesem Datum fiebert die gesamte Kep-Branche entgegen. Denn mit dem Jahreswechsel verliert die Deutsche Post ihre so genannte Exklusivlizenz, die garantiert, dass nur der gelbe Riese Briefe unter 100 Gramm befördern darf. Nächstes Jahr wird diese Grenze zwar auf 50 Gramm abgesenkt, doch Experten erwarten davon keinen nennenswerten Impuls, da das zusätzliche Segment nur zirka fünf Prozent des gesamten Briefaufkommens ausmacht. Bislang haben die Konkurrenten nur Krümel vom großen Kuchen des Postmarktes ergattern können. Obwohl schon ein Drittel des zehn Milliarden Euro schweren Briefmarktes für Wettbewerb freigegeben wurde, kommt Zumwinkels Konkurrenz insgesamt nur auf einen Umsatz von 500 Millionen Euro. Das entspricht einem Marktanteil von nur fünf Prozent. Welche Vorteile die Liberalisierung den Versendern bringt und inwieweit die Preise fallen lesen Sie in der aktuellen Dezember-Ausgabe (12/05) des logistischen Wirtschaftsmagazins LOGISTIK inside. (Heft online bestellen – hier clicken) Telefonische Bestellung unter: 01 80 5 / 26 26 18 (bundesweit nur 0,12 Euro pro Minute).
Thema der Woche: Der neue Briefmarkt
Der Briefmarkt steht vor seiner vollständigen Liberalisierung. Private Dienstleister wollen der Deutschen Post den Markt streitig machen. Das passiert, wenn die Schranken fallen.