München. Für Industriebauten gelten sie oft nur als notwendiges Detail, über das sich die Nutzer zunächst kaum Gedanken machen: Tore. Zu Unrecht, denn Tore sind entscheidende Schnittstellen zwischen innerbetrieblichen Abteilungen oder zwischen Intralogistik und Distribution. Sie sollen zum Beispiel zur Steigerung der Produktivität und dem Sparen von Energie beitragen und möglichst geringe Wartungs- und Reparaturkosten verursachen. Was passiert, wenn die falsche Torwahl getroffen wurde oder sich das Tor wegen geänderter Nutzung des Industriebaus als ineffizient erweist, weiß Andreas Teckentrup, Geschäftsführer des Toreherstellers C. Teckentrup: „In jedem Fall müssen die notwendigen Veränderungen vorgenommen werden – in der Regel mit gravierenden Einflüssen auf die bauliche Struktur und die Gebäudetechnik.“ Er warnt: „Je höher der Elektrifizierungsgrad und je weiter das Tor in die betriebliche IT-Landschaft eingebunden ist, desto größer sind am Ende die Probleme für alle Beteiligten.“ Grundsätzlich gelten als allgemeine Definitionen, dass jede Tür, deren lichte Wandöffnung entweder breiter als 2500 Millimeter oder höher ist als 2500 Millimeter, als Tor bezeichnet wird. Der Oberbegriff Industrietore umfasst dabei alle Absperrungen zum Trennen unterschiedlicher Umgebungen in einem Werk, die bei Bedarf einen Durchgang freigeben. Welche Arten von Tore es gibt und welches für welchen Einsatzzweck das richtige Tor ist, schreibt das Fach- und Wirtschaftsmagazin LOGISTIK inside in seiner aktuellen Mai-Ausgabe (05/2009). (sv) Heft online bestellen – hier klicken: http://www.logistik-inside.de/cms/689692 Telefonische Bestellung unter: 0180 / 500 92 91 (bundesweit nur 0,14 Euro pro Minute aus dem dt. Festnetz/Mobilfunk abweichend).
Thema der Woche: Das richtige Tor treffen
Für welche Einsatzzwecke in Logistikimmobilien sich welche Tor-Art am besten eignet. So vermeiden Logistikmanager schwerwiegende und teure Fehlentscheidungen