München. Weniger Gesellschafter sind mehr. Zu diesem Schluss kam Klaus Hellmann, Partner der Kooperation und geschäftsführender Gesellschafter von Hellmann Worldwide Logistics, nach dem Ausscheiden dreier Partner – Cordes & Simon, G.L. Kayser und demnächst Militzer & Münch – aus dem Netzwerk. „Wir finden es gut das der ein oder andere gegangen ist“, betonte Hellmann am Rande der Transport Logistic in München. Die Konzentration auf weniger Gesellschafter vereinfache den Abstimmungsprozess und erhöhe die Effizienz.
Laut Hellmann ging die Anzahl der Sendungen in der Kooperation im Jahr 2008 leicht um 3,5 Prozent zurück. „Rechnen wir den Weggang von Cordes & Simon und G.L. Kayser zum30. Juni heraus, liegen die Zahlen sogar über dem Vorjahr“, rechnete Hellmann vor. „Die Kooperation zeigt sich gestärkt.“ Zwar habe die Wirtschaftskrise auch System Alliance getroffen, doch habe man in den ersten vier Monaten 2009 bereinigt nur 5,5 Prozent der Sendungen verloren.
Ein Indiz für das Vertrauen der Gesellschafter in die Kooperation, sei die Größenordnung der getätigten Investitionen. Eine Gesamtsumme von 133 Millionen Euro investieren die Systempartner zwischen Januar 2007 und Ende 2009 in Speditions-und Logistikimmobilien.
Für die Region Hof werde noch ein Partner gesucht. Die Stückgutkooperation konnte noch keinen Nachfolger für den Wegfall des Partners M&M präsentieren. „Wir führen derzeit Gespräche und haben mehrere Alternativen. Dies zeigt: Der Mittelstand lebt“, sagte Hellmann. (sb)