Der Marine Umweltverschmutzungs-Ausschuss der Vereinten Nationen hat letzte Woche Änderungen zur MARPOL (Kurzform von marine pollution) Annex VI „Richtlinien zur Vermeidung von Verschmutzungen durch Schiffe“ auf einem Treffen in London genehmigt. Das Komitee, eine Einrichtung der International Maritime Organisation (IMO), nahm eine Schiffrecycling-Konvention und Maßnahmen in Bezug auf die Realisierung des Ballastwasser Management Abkommens von 2004 an. Das IMO-Komitee wird voraussichtlich ebenso die verabschiedeten Änderungen im Bereich Luftverschmutzung im Oktober dieses Jahres einführen. Weiterhin erwägt die IMO einen Entwurf eines neuen Abkommens für Schiffrecycling. Dies soll schon nächstes Jahr umgesetzt werden. Momentan haben zwölf Staaten (Barbados, Ägypten, Kenia, Kiribati, Malediven, Nigeria, Norwegen, Saint Kitts und Nevis, Sierra Leone, Spanien, Syrien, Arabische Republik und Tuvalu) die Internationale Konvention für die Kontrolle und die Behandlung von Schiffballastwasser und Ablagerungen (BWM Konvention) ratifiziert. (rup)
Strengere Emissionsgrenzwerte für Schifffahrt
IMO Marine Umweltverschmutzungs-Ausschuss verabschiedet striktere Emissions-Richtlinien