Rom. Die Protestaktionen im italienischen Straßengüterverkehr geht weiter. Laster im Schneckentempo blockieren derzeit an unterschiedlichen Punkten die Stadtautobahn von Rom. Das gleiche Bild bietet sich an den Einfallstraßen Genuas. Die noch vereinzelten Protestaktionen seien ein Zeichen dafür, „dass bei den Unternehmen, der Druck weiter angestiegen ist“, kommentierte Unatras, der Dachverband des italienischen Straßentransports. Noch vor einigen Tage hatte die Organisation eine zentrale Demonstration abgeblasen, weil es den Anschein hatte, dass Italiens Regierung ihren Forderungen entgegenkomme. Die Organisationen, die die Klein- und Mittelbetriebe vertreten, sind weiterhin unzufrieden mit den Vorgaben des Transportministeriums. Ein weiteres Treffen in Rom bezeichnete Unatras als „enttäuschend und ohne jeglichen konkrete Resultate“. So fehlten beispielsweise die Ausführungsbestimmungen für den Erhalt eines Bonus auf Mautgebühren, KFZ-Steuer und Kauf von LKW der Euro-5-Klasse. (rp)
Streiks in Italien halten an
Italienische Transportunternehmen blockieren weiterhin die Stadtautobahn von Rom