Dresden. Im Dresdner Instandhaltungswerk und Rangierbahnhof Friedrichstadt will die Bahn-Tochter DB Schenker Rail Stellen streichen. Der Rangierbahnhof Friedrichstadt mit 82 Mitarbeitern werde praktisch aufgegeben, berichteten die "Dresdner Neueste Nachrichten" (Samstag). Es bleibe lediglich ein "Satellit mit Rangiermitteln", in dem noch 20 bis 30 Menschen arbeiten. Die Aufgaben des Bahnhofs würden zunächst nach Leipzig-Engelsdorf und später nach Halle verlegt, hieß es weiter. Ähnlich treffe es das Instandhaltungswerk. Von rund 110 Mitarbeitern blieben 20 bis 30 in einem "Instandhaltungsstützpunkt". Außerdem würden die Güterverkehrsstellen in Radeberg und Radebeul-Ost aufgegeben.
Grund für die Streichungen seien Einbrüche bei den Transportmengen und Umsätzen. DB Schenker Rail hat nach Angaben der Zeitung im vergangenen Jahr ein Minus 189 Millionen Euro gemacht. Die betroffenen Mitarbeiter bekämen neue Stellen innerhalb des Konzerns. (dpa)