Duisburg. Das Wirtschaftsministerium und die Europäische Union stellen davon aus dem NRW-EU-Ziel-2-Programm rund 35 Millionen Euro zur Verfügung. Allein für die Sanierung des Geländes müssen nach Angaben eines Sprechers rund zehn Millionen Euro aufgebracht werden, da der ehemalige Eigentümer der Zinkhütte nicht mehr greifbar sei. „Mit dem erheblichen Engagement des Landes an diesem Standort wollen wir auch dokumentieren, dass wir trotz angespannter Haushaltslage im gesamten Ruhrgebiet, nicht nur in Duisburg, bereit stehen, wenn es gilt, Erfolg versprechende Projekte anzustoßen“, sagte Thoben. Noch im vergangenen Herbst habe auf dem Gelände als Folge „fast krimineller Machenschaften“ eine Umweltkatastrophe gedroht, so die Ministerin. Wie schon Logport I auf dem Gelände des ehemaligen Krupp-Hüttenwerks auf der gegenüberliegenden Rheinseite soll auch Logport II künftig über Straße, Schiene und Wasser erreichbar sein. Die Erweiterung werde dringend benötigt, da das 265 Hektar große Logport I-Gelände derzeit bereits zu weiten Teilen vermarktet sei. Bis 2008 werde es voraussichtlich vollständig vermarktet sein. Dort seien bislang rund 2000 Arbeitsplätze entstanden. Nach der kompletten Inbetriebnahme werde sich diese Zahl bis 2010 verdoppeln, hieß es.
Startschuss für Logport II – Industriegelände wird saniert
Auf dem Betriebsgelände der insolventen Duisburger Zinkhütte MHD-Sudamin ist am Montag der Startschuss für den neuen Logistikstandort Logport II gefallen. Auf einer Fläche von rund 30 Hektar soll das Gelände für rund 51 Millionen Euro saniert und erschlossen werden, sagte NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben (CDU).