Die Bereitstellung betriebswirtschaftlicher Unternehmenskennzahlen ist eines der wichtigsten Innovationsfelder der Softwareanbieter im Bereich Spedition und Logistik. Das zeigt eine Blitzumfrage der VerkehrsRundschau unter den 22 IT-Anbietern. Gleich nach der Telematik rangieren - die Bereitstellung von Kennzahlen, - Business-Intelligence-Lösungen und - die grafische Aufbereitung von Kennzahlen. Die Anbieter arbeiten mit Hochdruck an Lösungen, die auf Knopfdruck wichtige Performance-Indikatoren übersichtlich darstellen und so in kürzester Zeit unternehmerische Entscheidungen erleichtern. Welche Touren mit welchem Kunden sind Kosten deckend? Welcher Kunde trägt zu welchen Umsätzen bei und wie ist die aktuelle Kostenentwicklung im eigenen Unternehmen? Historisch gewachsene IT-Landschaft Ein Problem, mit dem die IT-Entwickler konfrontiert werden: In den meisten Unternehmen sind parallel mehrere Softwarelösungen im Einsatz, zum Teil in historisch gewachsenen IT-Landschaften. Daten liegen dort nicht in einer einheitlichen Datenbank und nicht im geeigneten Datenformat vor. „Allzu oft sind in den Unternehmen stattdessen Excel-Listen im Einsatz“, weiß Michael Hoffmann, Geschäftsführer der HHD Software GmbH, die mit ihrer Lösung Cargo Manager vor allem auf kleinere Unternehmen mit bis zu 40 Fahrzeugen abzielt. „Viele Unternehmen wissen nicht, welche Fahrzeuge rentabel fahren“, erklärt Hoffmann. Alle relevanten Informationen auf eine einzige Datenbank in abrufbarer Form zu heben, ist daher das erklärte Ziel der IT-Manager. „Das Thema betriebliche Kennzahlen spielt bei Ausschreibungen eine immer größere Rolle“, bestätigt Marc Höhne, Prokurist und Bereichsleiter Logistics Solutions bei der DBH Logistics IT AG. In der neuen DBH-Software Advantage Enterprise werden daher sämtliche Datenfelder für statistische Auswertungen zur Verfügung gestellt. Die Software arbeitet auf Grundlage eines zentralen Datenhaltungsmodells mit einheitlichem Datenstamm. „Kunden aus Industrie und Handel fordern von ihrem Dienstleister durchgängige Datenströme, sei es bei der Auftrags-übergabe oder retrospektiv bei der Übermittlung von Statistiken und Auswertungen“, sagt Höhne. Business Intelligence (BI) und Data Warehouse-Lösungen sind Schlagworte, die – meist synonym verwendet – die Runde machen. Der Gedanke hinter Business Intelligence: Auf Knopfdruck erhält der Anwender verschiedene Sichtweisen auf Unternehmensdaten in kürzester Zeit – selbst bei großen Datenmengen. Nach dem Drill-Down-Prinzip können Daten einer Auswertung beliebig weiter aufgedröselt und verfeinert werden. „Zwischen den Darstellungen einer Business-Intelligence-Lösung und einer Excel-Liste liegen Welten“, versichert Klaus Hufnagel, Sprecher der Geschäftsführung der Active Logistics. Der Softwareanbieter stellt auf der Transport Logistic erstmals eine Business-Inteligence-Lösung als Ergänzung zu vorhandenen Produkten vor. Den vollständigen Bericht lesen Sie in der VerkehrsRundschau 19 / 2009 vom 08.05.2009
- Anbieter Speditionssoftware - Stand 05/2009 (22.5 KB, PDF)