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SPD und Bundesverkehrsministerium streiten über Sicherheit der Brücken

Viele Brücken in Deutschland sind marode
© Foto: ddp

Der SPD-Verkehrspolitiker Uwe Beckmeyer hat die Bundesregierung aufgefordert, die Investitionen in den Erhalt von Brücken deutlich zu erhöhen / Verkehrsministerium streitet Gefahrenlage ab


Datum:
13.04.2011
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Berlin. Der SPD-Verkehrspolitiker Uwe Beckmeyer hat die Bundesregierung aufgefordert, die Investitionen in den Erhalt von Brücken deutlich zu erhöhen. „Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis die ersten Brücken einzustürzen drohen“, warnte er unter Bezugnahme auf die Antwort der Regierung auf eine Kleine Anfrage seiner Fraktion. Diese fördere „Erschreckendes“ zutage. Lediglich etwa 15 Prozent aller Brücken seien noch in einem sehr guten und guten Zustand. „In Hessen sind 22 Brücken inzwischen komplett für genehmigungspflichtige Schwerlastverkehre gesperrt, weil sie zu marode sind“, führte er an.

Beckmeyer forderte Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) auf, ein länderübergreifendes Brückensanierungsprogramm aufzulegen. Der Minister lasse Brücken verrotten. Das Bundesverkehrsministerium versicherte daraufhin, dass in Deutschland „keine Brücken einsturzgefährdet“ seien. „Herr Beckmeyer handelt unverantwortlich, wenn er auf diese Weise bei den Autofahrern Angst und Panik schürt“, sagte ein Ressortsprecher. Richtig sei, dass bei rund 300 Brücken „Instandsetzungs- oder Erneuerungsmaßnahmen“ notwendig seien. „Das haben die Länder, die sich um den Erhalt der Straßen und damit auch der Brücken kümmern, fest im Blick. Sie führen die erforderlichen Maßnahmen zeitnah durch“. (jök)

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