Hamburg. Die Hamburger SPD hat ihr Nein zu einem Verkauf von Anteilen der Hochbahn und der Hafengesellschaft HHLA an die Deutsche Bahn (DB) bekräftigt. Der Landesvorstand der SPD sprach sich in einer Resolution gegen den „Ausverkauf“ der beiden Unternehmen aus, wie die SPD heute mitteilte. Bürgermeister Ole von Beust (CDU) wurde aufgefordert, das umstrittene Geschäft, bei dem die Bahn ihre Zentrale nach Hamburg verlegen soll, zu stoppen. Die beiden Unternehmen müssten „unter dem bestimmenden Einfluss“ der Stadt bleiben. „Der Verkauf dieser beiden Unternehmen gefährdet den Lebensnerv unserer Stadt und die Existenz von zigtausend Arbeitsplätzen“, begründete SPD-Landesvorsitzender Mathias Petersen die Ablehnung. „Die SPD wird nicht zusehen, wie Hamburgs Zukunft verspielt wird.“ Die Sozialdemokraten hatten das im Vormonat von Beust und Bahn-Chef Hartmut Mehdorn angestrebte Geschäft zunächst begrüßt, anschließend ihre Position revidiert. (dpa/tbu)
SPD strikt gegen Verkauf von HHLA und Hochbahn an die DB
Hamburger Sozialdemokraten sprechen sich in einer Resolution gegen den „Ausverkauf“ der beiden Unternehmen aus