Sitzhersteller Grammer nutzt RFID-Lösung von SAP

24.11.2005 15:58 Uhr

Grammer, Hersteller von Sitzsystemen und Pkw-Innenausstattung, wird künftig die RFID-Lösung der SAP, die "SAP AutoID-Infrastructure", einsetzen.

Walldorf. Grammer werde SAP RFID für die Überwachung seiner Logistikkette nutzen, teilte SAP heute mit. Durch die Integration von SAP RFID als "Traceability"-Anwendung schaffe das Amberger Unternehmen automatisierte Prozesse, die eine umfassende Transparenz über den Auslieferungsstatus seiner Fahrersitze ermöglichen sollen. Das Projekt wird von SAP Consulting in Zusammenarbeit mit Intel Solution Services umgesetzt. Intermec Technologies, Hersteller von Datenerfassungs-Systemen und RFID-Komponenten, liefert die Hardware. Laut dem Softwarehaus SAP gehen Experten davon aus, dass in den kommenden Jahren alle großen Hersteller (OEMs) in der Automobilbranche in einigen Anwendungsgebieten ihre Prozesse auf RFID umstellen werden. Mit ihrer Implementierung bereite sich die Grammer AG bereits heute auf diese Entwicklung vor. Als unmittelbaren Vorteil erwarte sich das Unternehmen eine transparentere Gestaltung des Warenausgangsprozesses. Zudem könnten durch die Integration von RFID in "mySAP ERP" die Traceability-Prozesse von Grammer in Echtzeit analysiert werden, so SAP. Grammer wird zunächst das "Slap & Ship"-Einstiegspaket implementieren. Projektstart ist Januar 2006. Das Investitionsvolumen wurde nicht bekannt gegeben.

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