Schwerin/Strasburg. Im Streit um Lastwagen, die die Autobahn-Maut umgehen und dafür verstärkt durch benachbarte Städte und Dörfer fahren, sollte die Schweriner Landesregierung stärker aktiv werden. Das hat der Schweriner Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Hacker (SPD) am Dienstag gefordert. Die Länder könnten verkehrsbeschränkende Maßnahmen anordnen, wenn dadurch „erhebliche Auswirkungen der Mauterhebung auf das Verkehrsgeschehen beseitigt oder gemildert werden können“, teilte Hacker mit. Ein Aspekt sei dabei auch die Sicherheit auf den Straßen. Anwohner klagen seit Jahren unter anderem in Löcknitz und Strasburg (Kreis Uecker-Randow) über zunehmenden Lärm durch „Mautpreller“, die die Autobahn 20 Stettin-Lübeck umgehen. Möglich sei auch ein Durchfahrtverbot für LKW mit mehr als 12 Tonnen Gesamtgewicht, meinte Hacker. Forderungen nach einem LKW-Fahrverbot, vor allem nachts, hatte das Landesverkehrsministerium immer mit Verweis auf zu geringe LKW-Zahlen abgelehnt. (dpa)
Schweriner Bundestagsabgeordneter: Land könnte LKW auf Autobahnen zwingen
Hans-Joachim Hacker mahnt Landesregierung zum Handeln / Verkehrsbeschränkende Maßnahmen gefordert