740.000 Sendungen bis 2007 und damit eine Verdoppelung des aktuellen Transportaufkommens ist das Ziel der schweizerischen Kombiverkehrs-Gesellschaft Hupac Intermodal S A. Verwaltungsratspräsident Dr. Hans-Jörg Bertschi kündigte auf der jüngsten Generalversammlung diese Wachstumsoffensive an. Sie soll durch ein 250 Millionen Franken umfassendes Investitionsprogramm begleitet werden. Die Geldmittel sollen über weitere Kreditaufnahmen und eine Kapitalerhöhung beschafft werden. Die Güter-Tochter der Schweizer Bundesbahnen SBB kündigte über ihren Chef, Daniel Nordmann, Interesse an einem größeren Gesellschafteranteil an der Hupac an. Derzeit beträgt er 24 Prozent. Die Investitionen für den Fünfjahres-Zeitraum konzentrieren sich auf weitere Waggons, Terminals und die Informatik. Bertschi sieht weiteres Wachstumspotenzial im alpenquerenden Nord-Süd-Verkehr sowie im maritimen Verkehr, der sich schon jetzt sehr erfolgreich entwickle. Dabei will die Hupac enger mit den Großreedereien zusammen arbeiten. (vr/eha)
Schweiz: Kombi will wachsen
Hupac wird in Waggons, Terminals und Informatik investieren