Kiel. Nord-CDU-Chef Jost de Jager hat den Koalitionsvertrag des Dreierbündnisses von SPD, Grünen und SSW scharf kritisiert. Er sei ein Dokument des Stillstands und stehe für einen Linksruck, sagte er am Mittwoch in Kiel. „Die ‚Dänen-Ampel‘ ist immer dann einig, wenn sie gegen etwas ist.“ Vor allem die Pläne für die Verkehrspolitik stießen bei dem noch amtierenden Verkehrsminister auf Ablehnung. So hatte sich das Bündnis darauf verständigt, bis zum Ende der Legislaturperiode - also 2017 - die Autobahn 20 nur bis zur A 7 weiterzubauen und nicht weiter nach Westen. „Das gefährdet die Mobilität in Schleswig-Holstein, und das gefährdet die Verkehrsanbindung in Schleswig-Holstein“, warf de Jager dem Bündnis vor. (dpa)
Schleswig-Holstein: De Jager kritisiert Koalitionsvertrag
Der noch amtierende Verkehrsminister Jost de Jager spricht von „Stillstand“ und „Linksruck“