München. Das Ergebnis des diesjährigen ADAC-Raststättentests ist insgesamt enttäuschend. Fast zwei Drittel aller getesteten Betriebe schafften nur die Note „ausreichend“, ein Viertel fiel mit „mangelhaft“ oder „sehr mangelhaft“ glatt durch. Nur fünfAnlagen wurden mit „gut“ beurteilt, die Bestnote „sehr gut“ wurde kein einziges Mal vergeben. Wie schon im Vorjahr kommt der Sieger aus Deutschland. Die Raststätte Im Hegau Ost an der A81 Stuttgart – Singen erhielt von den ADAC-Testern das beste Gesamtergebnis. Wermutstropfen aus deutscher Sicht: Auch der Testverlierer steht an einer deutschen Autobahn, es ist die Raststätte Bad Bellingen West an der A 5 zwischen Freiburg und Basel. Getestet wurden 60 Autobahnraststätten in sechs Ländern, 30 davon in Deutschland, darunter 15 Autohöfe. Ein Hauptaugenmerk legte der Club beim diesjährigen Test auf die Verkehrssicherheit und stieß dabei auf zahlreiche Gefahrenstellen. Besonders die fehlende Sicherheit der Fußgänger sorgt häufig für schlechte Benotungen. Möglichkeiten, dies zu ändern, haben die Raststättenbetreiber jedoch kaum: Für die Ausstattung und Pflege der Außenanlage von Raststätten ist der Bund zuständig. (tbu)
Schlechte Noten für Europas Raststätten
ADAC hat 60 Autobahnraststätten in sechs Ländern getestet