Wien. Bei einer Fachtagung in Wien mit 80 Experten fiel jetzt der Startschuss für das paneuropäische Projekt Compris. Dessen Ziel ist es, einheitliche Standards für elektronische Binnenschifffahrts-Informationssysteme zu definieren. Wie die Initiatoren betonen, sollen dabei unterschiedliche nationale und regionale Bedürfnisse von Behörden, Schifffahrt und Verladern berücksichtigt werden. Gleichzeitig sei allerdings die europaweite Kompatibilität der Systeme sicherzustellen. Projektleiter Paul Padding vom niederländischen Verkehrsministerium über die Möglichkeiten: "Die Kapazität der Wasserstraßen lässt sich damit zumindest verdoppeln." Manfred Seitz von ViaDonau ergänzt: "Es geht auch darum, die Binnenschifffahrt für die verladende Wirtschaft attraktiver zu machen." ViaDonau arbeitet seit einem Jahr am Pilotprojekt DoRIS, bei dem Schifffahrts-Informationssysteme in der Praxis getestet werden. (vr/rv)
Schifffahrts-Info für ganz Europa
Experten: Informationssysteme verdoppeln Kapazität der Wasserstraßen