Athen. Die Stinnes-Tochter Schenker, offizieller Logistikpartner des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), rechnet für ihre Geschäftsaktivitäten bei den Olympischen Spielen in Athen mit einem Mindestumsatz von 35 Millionen Euro, aber einem nur ausgeglichenen Ergebnis. Das Olympia-Engagement habe sich dennoch mehr als gelohnt, sagte Matthew Clarke, Business Development Manager der neu geschaffenen Schenker-Unit Global Sports Events (GSE) vor Journalisten in Athen. Bereits jetzt hätte man für die Zeit zwischen den Spielen zahlreiche Folgeaufträge unter Dach und Fach. "In Sydney 2000", so Thomas Arvanitis, als Olympic Team Manager verantwortlich für die komplette Olympia-Logistik vor Ort in Athen, "hatten wir Masse, aber noch keine integrierte Logistik." Das sei diesmal anders. Allein in den Ausbau des Lagers in Avlona 50 Kilometer nördlich von Athen hat die Stinnes-Tochter 2,1 Millionen Euro investiert, und die komplette Logistik sei reibungslos gelaufen. Künftig will der Speditionskonzern noch stärker in das Sportlogistikgeschäft einsteigen. Was Schenker plant, lesen Sie in Ausgabe 35 der VerkehrsRundschau ab Freitag, den 27. August 2004. (wa)
Schenker zieht Olympia-Zwischenbilanz
Stinnes-Tochter rechnet nach Olympia mit einem Mindestumsatz von 35 Millionen Euro und einem nur ausgeglichenen Ergebnis