Essen. Schenker wird in Kürze seine gesamte Luft- und Seefracht-Organisation mit einer einheitlichen Software ausrüsten. Das zentrale Investitionsvolumen liegt bei rund 27 Millionen Euro. Alle bisherigen DV-Programme werden abgelöst und durch ein einheitliches System ersetzt. 5000 Schenker-Mitarbeiter sollen dann in naher Zukunft, wie das Unternehmen mitteilt, mit einer einheitlichen, zentralen Software im Luft- und Seefracht-Bereich arbeiten. Unter dem Namen "Salsa” (Schenker’s Application for Logistics in Air and Sea freight) ist das Projekt in den letzten zwei Jahren von einem Team aus Spezialisten aus dem weltweiten Schenker-Netzwerk in der Zentrale in Essen vorbereitet worden. Strategischer Partner für die Software ist FWL Technology in Liverpool. Bei Schenker wird die neue Software zunächst in mehreren Landesorganisationen implementiert und in der Praxis getestet, bevor in 2005 und 2006 die weltweite Installation erfolgt. Parallel sind weltweit Schulungsteams unterwegs, die wiederum weitere Trainer für die Schulung an den zahlreichen Schenker-Standorten ausbilden. Bis Ende 2004 soll der globale Roll-out vorbereitet sein. (vr/eh)
Schenker: Weltweit einheitliche Software für Luft- und Seefracht
Logistikdienstleister investiert bis 2006 insgesamt 27 Millionen Euro in einheitliche IT