Scania-Chef gegen Fusion mit MAN

20.08.2003 16:11 Uhr

Der Chef des schwedischen LKW-Produzenten Scania, Leif Östling, lehnt im Gespräch mit der "WirtschaftsWoche" eine Übernahme durch den deutschen Konkurrenten MAN ab.

"Eine Fusion bringt immer gewaltige interne Kämpfe mit sich, besonders dann, wenn sich Bereiche überschneiden wie bei MAN und Scania. Das macht unproduktiv, kostet Zeit, Geld und Energie." Er empfinde es "als eine Beleidigung, wenn Wettbewerber über Scanias Zukunft spekulieren, die zuvor nicht einmal mit uns gesprochen haben". Allianz, Commerzbank und Münchener Rück hätten bisher kein Gespräch mit Scania gesucht. Für den Fall einer feindlichen Übernahme droht Östling mit einem Weggang des gesamten Topmanagements. „Der Kauf eines Unternehmens, dessen Management man nicht auf seiner Seite hat, ist die schlechteste Investmententscheidung, die man sich vorstellen kann. Das führt nur dazu, dass sich die gesamte Führungsspitze nach der Übernahme verabschiedet.“

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