Bern/Schweiz. Die SBB weisen einen Konzerngewinn von 92,3 Millionen Franken (56,3 Millionen Euro) für das erste Halbjahr 2007 aus. Das sind 55,4 Prozent mehr als in der Vorjahresperiode. Der Blick auf die Spartenresultate zeigt, dass vor allem der Personenverkehr bereits vor der bevorstehenden Tariferhöhung deutlich lukrativer geworden ist. Das Ergebnis wurde im Vorjahresvergleich mehr als verdoppelt, von 38,1 (23,2 Millionen Euro) auf 90,9 Millionen Franken (55,4 Millionen Euro). Damit konnten die Rückschläge in den anderen Sparten aufgefangen werden. Im Güterverkehr gab es, wie beim Abgang von Daniel Nordmann Mitte August in Aussicht gestellt, einen Verlust in Vorjahreshöhe von 35,5 Millionen Franken (21,6 Millionen Euro). Das Resultat des Immobiliengeschäfts ging wegen der Leistungen zur Sanierung der Pensionskasse um fast die Hälfte zurück und machte noch 18 Millionen Franken (10,9 Millionen Euro) aus. Halbiert hat sich auch das Ergebnis der Infrastruktur auf noch zehn Millionen Franken (6,1 Millionen Euro). Vom Staat kassierten die SBB im ersten Halbjahr 942,7 Millionen Franken (575 Millionen Euro) oder zwei Prozent mehr als in der Vorjahresperiode. Die Leistungen des Bunds für die Infrastruktur legten um 0,5 Prozent zu. (hrk)
SBB steigert Gewinn
Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) legen dank Personenverkehr deutlich zu