Bautzen. Es geht dabei um eine neue Technologie aus dem Schienenfahrzeugbau zur Steigerung des Schienenanteils am Güterfernverkehr. Nachdem im vergangenen Jahr die Rechte an der CargoBeamer-Technologie vom Innovationszentrum Bahntechnik Europa (Dresden) nach Sachsen geholt wurden, wurde zur Verwirklichung des Konzepts die CargoBeamer AG in Bautzen gegründet. Diese will zunächst gemeinsam mit ihren Partnern Cideon Engineering (Bautzen), Bombardier Transportation (Niesky), Lehmann Maschinenbau (Jocketa), Zaft an der HTW Dresden und der TU Chemnitz in einem ersten Schritt die technische und wirtschaftliche Machbarkeit des Vorhabens nachweisen. Folgen soll im nächsten Jahr die gegenständliche Ausführung des Produkts an einer kleinen Umschlagstation in Sachsen. Ab 2007 soll der europaweite Ausbau des Systems CargoBeamer beginnen. Das System CargoBeamer eine Lösung, die es erlaubt, herkömmliche, das heißt nicht speziell für das Kranen umgerüstete Sattelauflieger automatisiert von der Straße auf die Schiene umzuschlagen. Ein Umschlagzyklus von 60 Ladeeinheiten (komplette Ent- und Beladung eines Zuges mit 30 Wagons) dauert etwa zehn Minuten.
Sachsen fördert CargoBeamer Entwicklung
Über die sächsische Aufbaubank - Förderbank - fördert der Freistaat Sachsen mit 1,44 Millionen Euro, von denen drei Viertel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) stammen, die erste Stufe der Entwicklung des CargoBeamers.