Moskau. Die russische Staatsbahn RZD hat in den ersten fünf Monaten dieses Jahres 483,4 Millionen Tonnen Fracht befördert. Das sind 12,9 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, heißt es in einer Mitteilung. Mit 121,8 Millionen Tonnen ist Steinkohle (plus 14,1 Prozent) das am meisten beförderte Produkt, gefolgt von Rohöl und Ölprodukte mit etwa 105 Millionen Tonnen. Hier legte der Transport um 10,3 Prozent zu. Auf dem dritten Platz liegen Baufrachten mit 47,4 Millionen Tonnen, wobei RZD hier nur eine Steigerung von 2,4 Prozent verzeichnen konnte.
Auch für die anderen elf tranportierten Güternarten meldete das Eisenbahnunternehmen ein Wachstum. Dabei nahm der Transport von Eisenschrott mit 52,3 Prozent am meisten zu. Die Menge lag allerdings insgesamt nur bei 7,3 Millionen Tonnen.
Im Mai 2010 wurden insgesamt 103,2 Millionen Tonnen Güter verladen. Das entspricht einem Wachstum von 12,7 Prozent im Vergleich zu Mai 2009. Der Güterumschlag betrug im Mai 171,7 Milliarden tarifbezogene Tonnenkilometer (plus 12,4 Prozent). Der Umschlag seit Jahesbeginn lag mit mehr als 812 Milliarden tarifbezogene Tonnenkilometer 14,1 Prozent über dem Stand des Vorjahreszeitraums. (ab)