Dearborn/USA. Nach zuletzt anziehenden Verkaufszahlen hat der in der Sanierung steckende US-Autobauer Ford im November einen Rückschlag erlitten. Im November gab der Absatz auf dem heimischen Markt um 9,6 Prozent von 201.711 auf 182.259 Fahrzeuge nach, wie das Unternehmen am Freitagabend in Dearborn mitteilte. Problematisch blieb das Segment der ehemals sehr beliebten leichten Trucks, Pickups und Geländewagen. Hier gaben die Verkäufe um 12,9 Prozent auf 120.407 Fahrzeuge nach. Der Verkauf dieser Fahrzeuge ist angesichts der hohen Spritpreise und hoher Lagerbestände bei den US-Autobauern unter Druck geraten. Angesichts der schwachen Verkaufszahlen kündigte der Autobauer an, die Produktion weiter zurückfahren zu wollen. So sollen im vierten Quartal mit 620.000 Fahrzeugen 15.000 Autos weniger als geplant gebaut werden. Im ersten Quartal 2007 soll der Ausstoß von 876.000 im Vorjahr auf 750.000 Fahrzeuge sinken. Bislang war Ford von einer Reduzierung auf rund 770.000 Autos ausgegangen. (dpa)
Rückschlag für Ford: Absatzrückgang im November in USA
Ford kündigte angesichts der schwachen Verkaufszahlen an, die Produktion weiter zurückfahren zu wollen