Paris. Réseau Ferré de France (RFF) hat das erste Halbjahr 2005 mit Verlusten von 118 Millionen Euro abgeschlossen. Sie lagen damit um 214 Millionen niedriger als im Vorjahreszeitraum. Nach einem Bericht von Les Echos gehe dieser Rückgang aber nur auf das Konto der neuen Buchhaltungsnormen. Zugleich verbesserte sich damit das Betriebsergebnis. Im letzten Jahr bis Ende Juni noch mit 83 Millionen Euro negativ, wies es in diesem Jahr ein Plus von 126 Millionen aus. Die Verschuldung verringerte sich im selben Zeitraum um 70,6 Millionen auf 27,5 Milliarden Euro, während sich der Cash-flow dank der seit dem letzten Jahr bezogenen Subventionen auf 93,7 Millionen Euro erhöhte. Trotz der immensen Schuldenlast hat RFF allein für dieses Jahr Neu-Investitionen in Höhe von 2,85 Milliarden Euro vorgesehen, von denen schon 1,08 Milliarden ausgegeben wurden, und zwar hauptsächlich für die Arbeiten an der geplanten Hochgeschwindigkeitverbindung Richtung Straßburg und Frankfurt sowie für die Erneuerung der Netzinstallationen. (jb)
RFF verringert Verluste
Der Infrastrukturbetreiber der französischen Staatsbahn SNCF hat bis Ende Juni 118 Millionen Euro Minus eingefahren