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Ramsauer: Häfen müssen enger zusammenarbeiten

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer
© Foto: ddp/Volker Hartmann

Bundesverkehrsminister will in Hinterlandstrecken investieren: Die deutschen Häfen und Hafenunternehmen sollen sich enger vernetzen


Datum:
18.04.2011
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Hamburg. Die deutschen Häfen müssen nach Ansicht von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) enger zusammenarbeiten. „Die prognostizierten Zuwächse im Container- und Massengutverkehr sind gewaltig, aber die Konkurrenz durch Häfen wie Rotterdam ist groß", sagte er dem „Hamburger Abendblatt". Deshalb sei es unabdingbar, dass sich die deutschen Häfen und Hafenunternehmen eng vernetzen und zusammenarbeiten. Er versprach, dass weiterhin verstärkt in die Seehafenhinterlandanbindung investiert werde. „Im Bundeshaushalt 2011 haben wir die Laufzeit des Sonderprogramms ‚Seehafenhinterlandverkehr' um zwei Jahre verlängert", sagte er. Dadurch stehen rund 300 Millionen Euro für die Beseitigung von Engpässen zur Verfügung.

Am Freitag hatte sich Ramsauer mit den Regierungschefs der fünf norddeutschen Länder Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein in Berlin getroffen. Einen breiten Raum in der Diskussion nahm laut Schleswig-Holsteins Staatssekretär Heinz Maurus die Reform des Bundes zur Wasser- und Schifffahrtsverwaltung ein. Maurus nahm stellvertretend für Ministerpräsident Peter Harry Carstensen (CDU) an dem Treffen teil. „Die norddeutschen Regierungschefs sind mit den vorgelegten Änderungsabsichten des Bundesverkehrsministeriums nicht einverstanden", sagte er. Sie würden zu massiven Einschnitten bei kleineren Wasserstraßen führen, kritisierten die Nordländer. „Wir haben darauf gedrängt, in die weiteren Reformüberlegungen einbezogen zu werden."

Ramsauer versuchte die Bedenken zu zerstreuen. „Bei der Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung gibt es so manche unbegründete Befürchtung. Fakt ist: Die Klassifizierung der Bundeswasserstraßen ist kein Einsparprogramm! Wir werden hier weder die Ostsee noch die Nordsee abhängen", sagte er dem „Hamburger Abendblatt". (dpa) 

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