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Rail Cargo Austria droht Millionenstrafe

Die ÖBB-Tochter Rail Cargo Austria soll die Konkurrenz behindert haben
© Foto: ÖBB

Österreichische Güterbahn soll mit Dumpingpreisen Wettbewerber auf Abstand gehalten haben


Datum:
20.12.2010
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Wien. Die österreichische Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) hat beim Kartellgericht die Verhängung einer Geldstrafe gegen Rail Cargo Austria (RCA) wegen des Missbrauchs der Marktmacht beantragt. Der Strafrahmen dafür liegt bei bis zu zehn Prozent des Konzernumsatzes, was im Fall RCA bis zu 500 Millionen Euro ausmachen könnte.

RCA ist eine eigenständige Aktiengesellschaft unter dem dach der ÖBB Holding und ihr wird vorgeworfen, im Kombinierten Verkehr (KV) im Vor- und Nachlauf Kunden günstigere Preise angeboten zu haben, wenn sie zusätzlich auf der Hauptstrecke mit RCA gefahren sind. Auf diesen Hauptstrecken boten auch andere Unternehmen KV-Transporte an.

Fazit aus der Sicht der Wettbewerbsbehörde: RCA hat marktbeherrschende Stellung missbraucht. Dazu kommt, dass in diesem Fall RCA im Vor- und Nachlauf zu Preisen gefahren ist, die unter den Selbstkosten lagen, hatte die Wettbewerbsbehörde bei ihren Ermittlungen herausgefunden. (fm) 

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