Protestler bezeichnen die zweite Streikaktion als „erfolgreich“

25.03.2009 17:51 Uhr
Mautprotest
© Foto: ddp

Künftig sollen gezielt ausgewählte Rasthöfe angefahren werden, um eine höhere Aufmerksamkeit zu erzielen

München. Die zweite Streikaktion der Mautprotestler ist laut deren Pressesprecher Björn Hellmers „erfolgreich“ verlaufen. Seinen Angaben zufolge haben heute bundesweit 2300 bis 2500 LKW zwischen 12.00 Uhr und 13.00 Uhr ihre Fahrt unterbrochen und einen Rasthof angefahren. Hellmers Grundlage für diese Schätzung ist die leicht gestiegene Zahl an Mails, die die Organisatoren als Rückmeldung von den Fuhrbetrieben erhalten haben. Im Gegensatz zum letzten Mittwoch wurden heute ein paar Rasthöfe zentral angefahren. Dazu zählte die Raststätte Autohof Georgswerder an der A 1 in Hamburg. Nach Angaben von Hellmers ist der Rasthof von 30 bis 40 LKW angesteuert worden, so dass alle Stellplätze belegt waren. Staus habe es jedoch nicht gegeben, da andere Fahrer über Funk informiert wurden und zum nächsten Rasthof gefahren seien. Laut Hellmers soll es weiterhin jeden Mittwoch eine Solidarpause geben, die auf einigen ausgewählten Rasthöfen eingelegt werden soll. Außerdem halten die Organisatoren daran fest, eine zentrale Kundgebung zu veranstalten. Allerdings hat sich der Termin dafür verschoben von ursprünglich Mitte/Ende April auf Mai diesen Jahres. (cd)

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