Basel. Nach Abschluss des Auditverfahrens hat die Zertifizierungsgesellschaft SGS dem Logistikdienstleister Panalpina die globale Zertifizierung für Umweltmanagementsysteme nach ISO 14001:2004 erteilt. Das Zertifizierungsverfahren sei Teil des Pan-Green-Programms von Panalpina, das auf die Verringerung von CO2-Emissionen abzielt, heißt es in einer Mitteilung. Laut eigenen Angaben ist Panalpina das erste Unternehmen seiner Branche, das eine globale Zertifizierung nach ISO 14001:2004 für seine weltweiten Aktivitäten im Rahmen einer einzigen integrierten Managementsystem- und Zertifizierungsstruktur erhalten hat. Die Ziele der sogenannten "Öko-Konzepte" seien im Detail ein geringerer Papierverbrauch, Recycling, Abfallmanagement und die Begrenzung von Geschäftsreisen per Flugzeug sowie die Senkung des Strom- und Wasserverbrauchs. Außerdem gehöre die Konsolidierung von Gütern, eine sinnvolle Ausnutzung aller Verkehrsträger sowie der sichere Umgang mit Gefahrgut zu dem Konzept. Zum Programm gehörte auch die Einführung von e-Learning-Modulen zum Thema Umweltschutz, die analog zu ähnlichen Lernprogrammen im Bereich Compliance-, Kartell- und Handelsvorschriften von allen Mitarbeitenden zu absolvieren waren. Weitere Initiativen, wie die Messung von CO2-Emissionen bei Kunden, Partnern und Unterbeauftragten, sollen folgen. Die von SGS durchgeführten globalen Audits begannen im vierten Quartal 2009 und waren Anfang 2010 abgeschlossen. Laut Rolf Percy Herberg, verantwortlicher Global Key Account Manager und SGS Lead Auditor, seien nur wenige Kriterien bei Panalpina zu finden gewesen, die nicht erfüllt wurden. (ab)
Panalpina erhält Umweltzertifizierung
SGS erteilt Panalpina nach einem globalen Audit die Zertifizierung für Umweltmanagesysteme nach ISO 14000