Hamburg. Wegen der anhaltenden Konsumzurückhaltung will der Hamburger Versandhandelskonzern Otto-Konzern (Hamburg) seinen Standort Haldensleben durch Drittgeschäfte besser auslasten. Es werde geprüft, ob das Warenverteilzentrum künftig auch für andere Versender als neutraler Dienstleister tätig werden kann, teilte der Konzern am heute mit. Eine Entscheidung sei für Mitte 2005, eine Umsetzung frühestens im Laufe des Jahres 2006 geplant. Der Konzern wies damit anders lautende Meldungen zurück, wonach der Standort Haldensleben in die Unternehmenstochter Hermes überführt werden soll. Das Handelsunternehmen hatte erst im September 2003 mit einem 116 Millionen Euro teuren Ausbau sein Versandzentrum in Haldensleben erweitert. Mehr als 1700 Mitarbeiter können jährlich 160 Millionen Artikel von Haldensleben aus verschicken. (dpa)
Otto will Dienstleister werden
Das Handelsunternehmen hat angekündigt, seinen Standort Haldensleben durch Drittgeschäfte besser auslasten zu wollen.