Wien. Die Österreichische Post hat im Geschäftsjahr 2017 rund 97 Millionen Pakete und damit beim Volumen um 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr 2016 zugelegt. Der Marktanteil erhöhte sich im Vergleichszeitraum von 45 auf 47 Prozent und das gesamte KEP-Geschäft machte beim Gesamtumsatz 27 Prozent aus. Das teilte das Unternehmen kürzlich mit.
Der organische Zuwachs geht nach eigenen Angaben primär auf das Konto des weiterhin steigenden Online-Versandhandels, der laut Post-Chef Georg Pölzl in Österreich auf der KEP-Dienstleisterseite umkämpft ist. Unter anderem macht die Deutsche Post dort Druck.
Der Online-Versandhändler Amazon will indes die letzte Meile in Wien und Umgebung selbst in die Hand nehmen und investiert in den Bau eines Logistikzentrums in der Nähe von Wien. Die Österreichische Post investiert trotzdem in den Bau eines supergroßen Paketzentrums in Hagenbrunn bei Wien und will damit ihre Sortierleistung auf 100.000 Pakete pro Stunde steigern. (mf/ag)