Wenn es nach den Plänen des Wiener Bootsbauers Martin Mai geht, könnten auf der Donau schon bald kleine Güterschiffe mit hoher Geschwindigkeit unterwegs sein. Derzeit baut der Konstrukteur mit EU-Förderung an einem Prototyp. In der Personenschifffahrt genießen seine Katamarane einen guten Ruf. Der Kunststofftechniker tüftelt an verhältnismäßig kleinen Güterschiffen, die mit bis zu hundert Stundenkilometern unterwegs sein sollen. Eine 20 Meter lange Version kann bis zu 24 Tonnen befördern, ein 50 Meter langer Katamaran bis zu 80 Tonnen. Die leichten und schnellen Carbon-Schiffe schaffen wesentlich mehr Umläufe als konventionelle Güterschiffe und können daher laut Mai auch wirtschaftlicher betrieben werden. Als Treibstoff ist Biodiesel vorgesehen. Von der österreichischen Schifffahrtsbehörde bekam der Schiffsbauer bereits grünes Licht für sein Projekt. (vr/rv)
Österreicher baut Güter-Katamaran
Österreichische Schifffahrtsbehörderte genehmigte Projekt