Die quer durch Österreich führenden Rollenden Landstraßen verzeichneten im Vorjahr einen Zuwachs um 22 Prozent auf zehn Millionen Tonnen oder 310.000 beförderte Lkw. Auf die Brenner-Achse entfiel die Hälfte dieses Aufkommens. Über die Tauern-Verbindung (Wels–Villach und Salzburg–Ljubljana) gingen 20 Prozent. Die restlichen 30 Prozent wurden auf der Donau-Achse zwischen Wels und Szeged, Sopron und Budapest transportiert. Auch der unbegleitete KLV entwickelte sich mit einer Steigerung um zwölf Prozent auf elf Millionen Tonnen hervorragend. Insgesamt machen Kombi-Verkehre bereits 26 Prozent des Gesamtgüteraufkommens der ÖBB aus. Ab Juni wird das RoLa-Angebot weiter verdichtet. Neu ist die Verbindung Wels–Maribor. Wels–Villach wird auf sieben Zugpaare täglich aufgestockt, und zwischen Salzburg und Ljubljana werden in Zukunft 18 Niederflurwagen unterwegs sein. Während der einmonatigen Sperre des Katschberg-Tunnels (ab 19. Oktober) gibt es ein zusätzliches Angebot auf der Nord-Süd-Verbindung. (vr/rv)
Österreich-RoLa legt kräftig zu
310.000 Lkw im Huckepack-Verkehr durch die Alpenrepublik