Wien. Österreichs Ex-Verkehrsministerin und jetzige Parlamentspräsidentin Doris Bures zieht eine positive Bilanz ihrer mehr als fünfjährigen Amtszeit. In ihre politische Ära fallen der Umbau der Österreichischen Bundesbahnen und der Start des größten Infrastrukturausbauprogramms der Zweiten Republik im Bahnbereich. „Unsere Investitionen in den Bahnausbau stärken Österreich als Wirtschaftsstandort, sichern Arbeitsplätze und sie machen den Unterschied zwischen Rezession und Wachstum“, sagte Bures anlässlich der Amtsübergabe an ihren Nachfolger Alois Stöger, der zuvor Gesundheitsminister von Österreich war.
Bures hat während ihrer Amtszeit 43 Gesetze und 166 Verordnungen mitgestaltet und den Gesamtverkehrsplan für Österreich auf den Weg gebracht, in dem unter anderem jährlich zwei Milliarden Euro für den Verkehrswegeausbau vorgesehen sind. Während ihrer Amtszeit sind der Ministerin keine „Fehler“ passiert, ganz im Gegensatz zu anderen weiblichen Vorgängerinnen im Verkehrsressort. So etwa hatte Ex-Verkehrsministerin Monika Forstinger (2000 bis 2002) per Anlass verboten, dass weibliche Beamtinnen mit Stöckelschuhen im Dienst erscheinen. (mf)