Linz. Die Tochter der in Linz ansässigen Logistik Service (LogServ), CargoServ ist am 1. Juni als eigenständiges Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU mit seinen bahnaffinen Dienstleistungen an den Markt gegangen. Der Hauptfokus von CargoServ liegt in Bahndienstleistungen für den Mutterkonzern Voestalpine und potenziellen Kunden auf dem Drittmarkt. „Unser Anschlussbahn-Know-how fließt in die Entwicklung von Gesamtkonzepten für den Schienengüterverkehr ein. So können wir unsere Kunden bei der Optimierung ihrer Bahn-Logistikprozesse optimal unterstützen“, betont CargoServ-Geschäftsführer Markus Schinko. Immerhin entspringen oder enden zwei Drittel des gesamten österreichischen Güterverkehrs auf einer Anschlussbahn. CargoServ wurde im April des Vorjahres von LogServ abgespalten und agiert seither als völlig eigenständiges Unternehmen. Ende Mai haben die ersten zehn eigenen Lokführer der CargoServ die Ausbildung abgeschlossen. Das EVU verfügt über sieben Elektrolokomotiven der Baureihe 1116 bzw. 126 sowie drei Diesellokomotiven vom Typ Adtrans V100. Die Beschaffung einer weiteren Elektrolok ist in Vorbereitung, der operative Einsatz auf der Strecke ist noch in diesem Jahr geplant. (mf).
Österreich: CargoServ startet als EVU
Die österreichische CargoServ ist nun als eigenständiges Eisenbahnverkehrs-Unternehmen am Markt aktiv.