Wien. Nach Berechnungen der Statistik Austria wurden im Vorjahr 82,2 Millionen Tonnen Güter von der Österreichischen Bundesbahn und den österreichischen Privatbahnen auf der Schiene befördert. Im Jahresvergleich entspricht das einem Rückgang um zwei Prozent. Die stärkste Einbuße musste der Inlandverkehr (19,5 Millionen t) mit minus 5,1 Prozent hinnehmen. Die einzige bescheidene Zunahme (+ 0,2 Prozent) auf 29,9 Millionen Tonnen registrierte man im Importverkehr. Der grenzüberschreitende Schienengüterverkehr (62,7 Millionen t) wurde zu 54 Prozent mit Staaten außerhalb der (damaligen) EU abgewickelt. Zu den wichtigsten Versand- und Empfangsländern zählten Tschechien (6,2 Millionen t), Ungarn (5,8 Millionen t) Slowenien (4,9 Millionen t), Polen (3,9 Millionent) und die Slowakei (3,1 Millionen t). Innerhalb der Europäischen Union dominierten Transporte von und nach Deutschland (13,9 Millionen t) und Italien (5,7 Millionen t). Auf diese beiden Länder entfielen fast 90 Prozent des Transportaufkommens mit EU-Destinationen. (rv)
Österreich bringt weniger Güter auf die Schiene
Der Rückgang um insgesamt zwei Prozent in 2003 betrifft vor allem den Inlandverkehr, 90 Prozent des Transportaufkommens in EU-Länder entfielen auf Deutschland und Italien