Die für Juni angekündigte neue RoLa-Verbindung zwischen Wels und Maribor kann erst im Herbst starten. Gleiches gilt für die Strecke Wörgl–Verona. Grund dafür ist ein Engpass beim Wagenmaterial. Neue Niederflurwagen der Firma Adtranz werden zwar laufend ausgeliefert, weisen aber Qualitätsmängel auf, weshalb noch keine Betriebsgenehmigung vorliegt. Mit ihrem 18. RoLa-Betriebsjahr (2000) ist Ökombi mehr als zufrieden. Knapp 300.000 beförderte Lkw bedeuten plus 16,2 Prozent gegenüber 1999. Auch einem weiteren Ausbau des Angebots steht nichts im Weg, da sowohl Donau- also auch Tauern- und Brennerachse durch Optimierung noch enorm aufnahmefähig seien. Allein auf der Brennerachse könnten nach Ökombi-Berechnungen 300.000 Lkw (derzeit etwa die Hälfte) pro Jahr huckepack genommen werden. Außerdem strebt Ökombi eine eigene Eisenbahnkonzession an und will den neuen ÖBB-Vorstand mit diesem Wunsch gleich nach seinem Amtsantritt konfrontieren. (vr/rv)
Ökombi: Verspätung bei RoLa-Erweiterung
Neue Niederflurwagen entsprechen nicht den Qualitätskriterien