Wien. Im 20. Jahr ihres Bestehens war die österreichische Kombiverkehrsgesellschaft Ökombi erstmals mit einem Aufkommensrückgang konfrontiert, ist dem Geschäftsbericht für 2003 zu entnehmen. Insgesamt wurden 676.000 Sendungen befördert; um 2,6 Prozent weniger als ein Jahr davor. Ursache für dieses Minus ist der RoLa-Verkehr (341.000 Sendungen oder minus sieben Prozent), während der unbegleitete Kombinierte Verkehr um 2,5 Prozent auf 335.000 Sendungen wuchs. Auch dieses Jahr ist für die Ökombi-RoLas schwierig. Im Mai brach das Sendungsvolumen um insgesamt ein Drittel ein, auf der Brenner-Route sogar um 40 Prozent. Der Grund dafür liege im Auslaufen des Ökopunkte-Regimes und der zunehmenden Konkurrenz der ÖBB-Tochter Intercontainer Austria. Deshalb will sich Ökombi auch von ihrem Gesellschafter ÖBB trennen, sagte Ökombi-Geschäftsführer Stefan Hofer vor Journalisten. (vr/rv)
Ökombi verbucht erstmals Minus
Wegfall der Ökopunkteregleung führt zu Aufkommensrückgang bei RoLas