Der noch bis zum Juli amtierende ÖBB-Generaldirektor Helmut Draxler legte sein vorletztes Quartalsergebnis vor. Beim Gütertransport brach die Österreichische Bundesbahn wieder einmal alle bisherigen Rekorde. 25,3 Millionen beförderte Tonnen bedeuteten ein Plus von 6,4 Prozent. Noch stärker entwickelte sich der Umsatz, nahm er doch erstmals stärker als die Tonnage zu. 635 Millionen Mark entsprechen einer Steigerung um zehn Prozent. Grund hierfür: Tariferhöhungen konnten im Markt durchgesetzt werden. Profitiert hat der ÖBB-Güterverkehr auch von der verschärften Ökopunkte-Knappheit in diesem Jahr. Der Kombinierte Ladungsverkehr – darunter die Brenner-RoLa – nahm doppelt so stark zu wie der übrige Transit oder der Inlandsverkehr. Mit den jüngsten Zahlen bestätigte der Güterverkehr eindrucksvoll seine Rolle als "Cash Cow" der Österreichischen Bundesbahn. (vr/rv)
ÖBB-Güterverkehr in Rekordlaune
Knappheit der Ökopunkte brachte größere Fördermenge.