Niederlande: Schnelle Eingreiftruppe bei Verkehrsproblemen

23.03.2006 17:34 Uhr

Speziell ausgebildete Straßeninspektoren sollen Verkehrssicherheit erhöhen

Den Haag/Niederlande. Einen wichtigen Beitrag zum Abbau von Staus auf dem niederländischen Autobahnnetz sollen die neuen „Straßeninspekteure" leisten, die vom Verkehrsministerium in Den Haag ab sofort eingesetzt werden. Im ersten Schritt sind es 150, doch bereits in diesem Sommer soll ihre Anzahl auf 235 und 2007 sogar auf 330 Mitarbeiter hochgeschraubt werden. Die „Straßeninspekteure" sind mit sehr weit reichenden Kompetenzen ausgerüstet, die auch Polizeiaufgaben beinhalten. Die Experten sollen vor allem im Bereich der so genannten Randstad, dem wirtschaftlichen Kerngebiet der Niederlande, eingesetzt werden. Hier kommt es aufgrund der hohen Verkehrsmengen - auch bei normalen Verkehrslagen - täglich zur Staubildung auf dem dichten Autobahnnetz. Das Konzept sieht vor, dass die Straßeninspekteure bei Verkehrsproblemen im Bereich des Autobahnnetzes, zumal nach Unfällen, sehr schnell an den Brennpunkten erscheinen. Ist die Polizei noch nicht vor Ort, haben die Straßeninspekteure das Recht, in den Verkehrsfluss einzugreifen, immer mit dem Ziel, so schnell wie möglich die Staubildung aufzulösen und die Gefahrensituation zu entschärfen. Mit dem Eintreffen der Polizei übernimmt diese die weitere Verkehrslenkung. (eha)

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