Wiesbaden. Die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland ist im Juli deutlich zurückgegangen. Grund war unter anderem das schlechte Wetter, da deshalb weniger Fußgänger und Radfahrer unterwegs waren. Wie das Statistische Bundesamts (Destatis) am Freitag in Wiesbaden mitteilte, kamen im Juli 652 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen, das waren neun Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Auch die Zahl der Verletzten sank um neun Prozent und lag bei 44.300. In den ersten sieben Monaten dieses Jahres stieg die Zahl der Getöteten dagegen um ein Prozent auf 3954. Die Zahl der Verletzten sank um vier Prozent auf 269.900, die Gesamtzahl der Unfälle ging ebenfalls zurück - um drei Prozent auf etwa 1,3 Millionen. Den stärksten Anstieg bei den Verkehrstoten im Zeitraum Januar bis Juli verzeichnete Baden-Württemberg. Dort kamen 520 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben, 16 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Im Bundesvergleich hatte Bayern mit 727 Toten die meisten Opfer zu beklagen, konnte die Zahl aber um 9,4 Prozent senken. In Sachsen-Anhalt gab es im Vergleich zum Vorjahreszeitraum den stärksten Rückgang. Die Zahl der Getöteten sank um 16 Prozent auf 163. (vr/dpa)
Neun Prozent weniger Verkehrstote im Juli
Schlechtes Wetter half – weniger Radfahrer und Fußgänger unterwegs