Köln. Voraussetzung für den vollen Systemnutzen ist nach Herstellerangaben die komplette Anbindung der beteiligten Partner in die SCEM-Lösung. Dafür werden alle Informationsströme über die SCEM-Plattform geroutet, wobei die systemeigene Clearingfunktionalität für das Andocken an die jeweilige Unternehmens-IT sorgt. Dabei ist es laut Thiel Automotive unerheblich, mit welchem System der Kunde arbeitet. Mit diesem Prozess werden alle Ist-Werte in die Plattform aufgenommen. Dadurch ist ein Tracking über alle Stationen, beginnend mit der Auslösung der Bestellung bis hin zum Wareneingang beim Endkunden, möglich. In den Integrationsprozess können sowohl eigene Lager als auch Konsignationslager eingeschlossen werden. Für kleinere Zulieferer und Speditionen, die über keine eigene IT-Infrastruktur verfügen, besteht die Möglichkeit, sich über WebEDI elektronisch anbinden zu lassen. Jeder Kunde kann optional seine Soll-Werte hinterlegen lassen. Dabei werden auch die entsprechenden Toleranzen festgelegt. Über den Vergleich der Soll/Ist-Daten erkennt eSupply SCEM Störungen in der Supply Chain. Das System informiert dann die betroffenen Stellen auf Basis der hinterlegten Regeln.
Neues System für kontrollierte Supply Chain in der Automobilindustrie
Thiel Automotive hat mit dem proaktiven eSupply SCEM (Supply Chain Event Management) ein Tool entwickelt, das die Ausführung von Supply-Chain-Prozessen überwacht und Ablaufstörungen früh meldet.