Hermsdorf/Berlin. Elf Monate früher als geplant sind am Mittwoch die Baustellenschilder an der Autobahn 9 (Berlin-Nürnberg) nördlich des Nadelöhrs Hermsdorfer Kreuz gefallen. Der 3,5 Kilometer lange Abschnitt zwischen Bad Klosterlausnitz und dem Hermsdorfer Kreuz kostete rund 42 Millionen Euro, sagte die parlamentarische Staatssekretärin im Bundesverkehrsministeriums, Karin Roth, bei der Freigabe laut Mitteilung. Die ehemals vierspurige Strecke wurde in drei Jahren auf sechs Fahrstreifen erweitert. Die A9 ist die wichtigste Nord-Süd-Achse im Osten Deutschlands. Sie verbindet Berlin mit den Industriezentren Halle, Leipzig, Jena, Erfurt sowie den bayerischen Ballungszentren Nürnberg/Erlangen und München. Die sechsstreifige Erweiterung der Autobahn gehört zu den Verkehrsprojekten Deutsche Einheit. (dpa/pi)
Neuer sechsspuriger Autobahnabschnitt der A9 eröffnet
Der 3,5 Kilometer lange Abschnitt der A9 zwischen Bad Klosterlausnitz und dem Hermsdorfer Kreuz wurde fast ein Jahr früher fertig als geplant