Wien. Die Unternehmer im Großraum Wien und Bratislava sind längst der Meinung, dass sich das Umfeld der österreichischen und der slowakischen Hauptstadt zu einer prosperierenden Wirtschaftsregion entwickeln könnte. Was auch 15 Jahre nach der Ostöffnung fehlt, sind leistungsfähige Verkehrsverbindungen auf österreichischer Seite, stellten die Teilnehmer eines von der Industriellenvereinigung organisierten Diskussionsabends fest. In absehbarer Zukunft soll sich die Situation deutlich verbessern. Am 26. November wird mit dem Bau einer neuen Autobahn zwischen der österreichischen Ostautobahn (A 4) und der slowakischen Grenze bei Kittsee begonnen. Ab dem Jahr 2007 soll sie benützbar sein. Auch ein Ausbau der Bahnverbindung südlich der Donau und die Elektrifizierung des bestehenden nördlichen Schienenstranges sind geplant. Danach kann die rund 60 Kilometer lange Strecke zwischen den beiden Nachbarstädten in weniger als einer Stunde bewältigt werden. (rv)
Neue Wirtschaftsregion um die Städte Wien und Bratislava
Industrieverbände glauben, dass aus einer intensiveren Zusammenarbeit der beiden Nachbarstädte ein neuer, starker Wirtschaftsstandort entstehen kann