Die derzeit laufenden Arbeiten im brandgeschädigten Autotunnel unter dem Montblanc-Massif haben in Frankreich erneut für Schlagzeilen gesorgt. Die lokalen und regionalen Berufsfeuerwehren warfen jetzt den Verantwortlichen für die Instandsetzung vor, ihre kürzlich vorgetragenen Forderungen nach zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen nicht beachtet zu haben. Die Brandschützer hatten nach einer offiziellen Begehung der Baustelle insbesondere den Einbau einer weiteren Notserviceröhre verlangt, durch die eventuelle Brandopfer schneller evakuiert und die Rettungsmannschaften rascher zum Unglücksort bzw. Brandherd vordringen könnten. Die Federführung für die Arbeiten auf französischer Seite liegt bei der Regierung. Zu den neuerlichen Vorwürfen, die vom nationalen Verband der Berufsfeuerwehrleute formuliert wurden, hat sich der zuständige Fachminister Jean-Claude Gayssot bisher noch nicht geäußert. (jb)
Neue Vorwürfe gegen Montblanc-Tunnel-Instandsetzer
Behörden ignorieren Sicherheitsforderungen von Brandschutzerxperten