Drei Rundläufe pro Woche – Ausbau geplant
Zunächst wird die Strecke mit drei wöchentlichen Rundläufen bedient. Im zweiten Quartal soll die Frequenz auf sechs Umläufe steigen, zudem ist eine Verlängerung in Richtung Norditalien vorgesehen. Der Service ist für alle gängigen Ladeeinheiten geeignet, darunter kranbare und nicht-kranbare Sattelauflieger, Kühlauflieger, ADR- und Tankauflieger, Container sowie Wechselbrücken. Die Traktion übernimmt BLS Cargo. Auf belgischer Seite erfolgt die Abwicklung über das Liège Logistics Intermodal Terminal, in Italien über das Terminal von DB Cargo Transa / FLS in Domodossola.
CO₂-Reduktion und Kapazitätsausgleich
Pro Sendung sollen sich laut Unternehmen so im Vergleich zum Straßentransport per Diesel-Lkw bis zu 86 Prozent CO₂ einsparen lassen. Die neue Verbindung kommt zu einem entscheidenden Zeitpunkt: Nach dem Auslaufen der Rollenden Landstraße Ende 2025 sei die Kapazität für nicht-kranbare Auflieger im alpenquerenden Verkehr deutlich gesunken. CargoBeamer will mit der neuen Relation einen Teil dieser Volumina übernehmen und den unbegleiteten kombinierten Verkehr stärken. Insgesamt bietet das Unternehmen nun drei Verbindungen auf dem Rhein-Mittelmeer-Korridor mit über 50 wöchentlichen Zügen.
„Wir starten Lüttich - Domodossola zu einem sehr interessanten Zeitpunkt für den transalpinen kombinierten Verkehr, da für den Transport nicht-kranbarer Sattelauflieger durch die Schweiz starke Veränderungen anstehen“, erklärt Boris Timm, COO von CargoBeamer. „Im Kontext der auslaufenden Rollenden Landstraße unterstützen wir Speditionen bei der Umstellung ihrer Verkehre auf den unbegleiteten kombinierten Verkehr. Lüttich – Domodossola wird hierbei nur die erste von verschiedenen Maßnahmen zur Schließung dieser Kapazitätslücke sein. Des Weiteren bieten wir den Service von CargoBeamer nun erstmals im vielversprechenden belgischen Markt an, und erweitern damit unser Angebot für neue Kunden im Benelux-Raum.“